geralt (CC0), Pixabay

Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH

Hamburg

RP Immobilienanlagen & Infrastruktur

Jahresbericht zum 31. Dezember 2021

Management und Verwaltung

Kapitalverwaltungsgesellschaft

WARBURG INVEST
KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Ferdinandstraße 75
D-20095 Hamburg
(im Folgenden: WARBURG INVEST)

Gezeichnetes und eingezahltes Kapital:
EUR 5.600.000,00
(Stand: 31. Dezember 2021)

Aufsichtsrat

Manuela Better (seit dem 1. November 2021)
M.M.Warburg & CO (AG & Co.)
Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg
– Vorsitzende –

Thomas Fischer
Sprecher des Vorstandes
MARCARD, STEIN & CO AG, Hamburg
– stellv. Vorsitzender –

Dipl.-Kfm. Uwe Wilhelm Kruschinski
Hamburg
sowie
Joachim Olearius (bis zum 30. September 2021)
Sprecher der Partner
M.M. Warburg & CO (AG & Co.)
Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg
– Vorsitzender –

Geschäftsführung

Christian Schmaal

Matthias Mansel

Verwahrstelle

Kreissparkasse Köln
Neumarkt 18-24
50667 Köln

Abschlussprüfer

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Fuhlentwiete 12
D-20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
www.bdo.de

Das Portfoliomanagement des Investmentvermögens ist ausgelagert an die RP Rheinische Portfolio Management GmbH, Köln.

1. Anlageziele und -strategie

Für das gemischte Sondervermögen RP Immobilienanlagen & Infrastruktur investiert das Fondsmanagement in die vier Anlagebereiche Immobilien, Infrastruktur, Absolute Return und Liquide Alternative Investments, wobei mindestens 51 % des Fondsvermögens in ein breites Spektrum indirekter Immobilienanlagen wie Anteilen an Immobilien-Investmentvermögen, Immobilienaktien-Investmentvermögen oder Immobilienaktienindex-Investmentvermögen. Dabei kann die Anlage auch über Zertifikate auf Immobilien-Investmentvermögen erfolgen. Ziel ist es, Anlegern eine interessante Möglichkeit zu geben, an der Entwicklung der Immobilienmärkte teilzuhaben.
Langfristig wird eine stabile Zielrendite und – für die Anteilklasse A – eine Ausschüttungsquote angestrebt, deren Höhe sich an den bisherigen Ausschüttungen bemisst. Wir weisen darauf hin, dass ein Erreichen dieser Zielsetzungen u.a. abhängig ist von der künftigen Entwicklung der Anlagebereiche des Sondervermögens und daher nicht gewährleistet ist.

2. Anlagepolitik im Berichtszeitraum

Die Entwicklung der einzelnen Komponenten des RP Immobilienanlagen & Infrastruktur war im Berichtszeitraum relativ homogen.
Den deutlichen Schwerpunkt des Portfolios bildet weiter der Immobilienbereich. Das Marktumfeld für die Immobilienmärkte zeigte sich trotz der Coronapandemie überwiegend freundlich. Besonders deutsche Wohnimmobilien entwickelten sich stabil. Dementsprechend positiv zeigte sich die Wertentwicklung von Offenen Immobilienfonds in diesem Bereich. Neben Immobilienfonds, die knapp 25 % des Sondervermögens ausmachen, werden auch Immobilienaktienfonds für das Portfolio erworben. Diese zeigten 2021 eine starke Entwicklung. Die Gewichtung dieses Bereiches wurde im Berichtszeitraum erhöht und liegt nun bei etwa 30 % des Fondsvermögens. Mit ihren hohen Dividendenrenditen passen sie weiterhin sehr gut ins Anforderungsprofil des RP Immobilienanlagen & Infrastruktur.
Das Infrastruktursegment hatte zum Ende des Berichtszeitraumes einen Anteil von gut 20 %. Die Investitionen in diesem Segment entwickelte sich ebenfalls erfreulich und wurden im Berichtszeitraum ebenfalls ausgebaut. Unserer Einschätzung nach bieten sich hier durch die vielen stattlichen Ausgabeprogramme sehr gute Renditeaussichten. Zum einen müssen viele Industriestaaten ihre Infrastruktur modernisieren und zum anderen wollen viele Schwellenländer ihre Infrastruktur weiter ausbauen.
Insgesamt positiv entwickelten sich die ergänzenden Anlagebereiche Absolute Return und Liquide Alternative Investments. Die Gewichtung wurde im Berichtszeitraum leicht auf nun etwa 12 % reduziert. Einen positiven Beitrag lieferte hier eine defensive Arbitrage-Strategie, die von der anziehenden M&A-Aktivität profitierte.
Im Berichtszeitraum erhöhte sich der Anteilwert des RP Immobilienanlagen & Infrastruktur in den Anteilklassen A und T um jeweils 9,61 %. Die positive Wertentwicklung im Berichtszeitraum resultiert in erster Linie aus Kursgewinnen im Bereich Immobilien- und Infrastrukturaktien. Die Berechnung erfolgt gemäß Bundesverband Investment und Asset Management e.V. – BVI. Wir weisen darauf hin, dass historische Daten zur Wertentwicklung des Fonds keine Prognose auf eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zulassen.

Quellen des Veräußerungsergebnisses

Das Veräußerungsergebnis war im Berichtszeitraum knapp positiv. Der realisierte Verlust von TEUR 303 einschließlich Ertragsausgleich (TEUR 315 vor Ertragsausgleich) resultiert ausschließlich aus der Veräußerung einer Verbriefungsstruktur auf einen Immobilien-Spezialfonds. Von diesem Verlust war zu Beginn des Geschäftsjahres bereits ein Betrag von TEUR 165 als unrealisierte Wertänderung aufgelaufen. Hintergrund der Verbriefungsstruktur war, dass der Immobilien-Spezial-AIF aus der Umwandlung eines Publikums-AIF entstanden war. Durch die Errichtung der Verbriefungsstruktur wurde es möglich, diesen als Zielfonds weiterhin in den Publikums-Investmentvermögen zu halten. Der Spezial-AIF investierte in Einzelhandelsimmobilien in Deutschland, Großbritannien und Polen.

3. Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum

 

Durch die ausschließliche Anlage in Anteilen an anderen Investmentvermögen (Zielfonds) oder Zertifikate hierauf bestimmen diese im Wesentlichen die Risikostruktur des RP Immobilienanlagen & Infrastruktur. Durch Unterschiede in der Anlagestruktur der gehaltenen Zielanlagen ergibt sich dabei zusätzlich ein Risikominderungseffekt auf Ebene des Dachfonds.

Zins- und Spread-Änderungsrisiken

Die gehaltenen Zielfonds haben teilweise den Immobilienerwerb bzw. die Anlage in Infrastruktur auch durch eine Aufnahme von Krediten finanziert. Marktzinserhöhungen würden damit Anschlussfinanzierungen verteuern. Insgesamt erachten wir den RP Immobilienanlagen & Infrastruktur auf Grund der Mischung sehr verschiedener Anlagebereiche als eher weniger anfällig gegenüber Zinsänderungsrisiken.

Währungsrisiken

Teilweise lauten Einzelinvestments auf Fremdwährung (USD), zudem können auch die in den Einzelinvestments enthaltenen Vermögensgegenstände auf Fremdwährungen lauten. Eine Absicherung des Fremdwährungsrisikos auf Ebene des Dachfonds wurde im Berichtszeitraum zeitweise vorgenommen. Die Anlage in unterschiedlichen Währungen bietet auch einen Diversifikationseffekt, so dass hieraus auch Chancen auf positive Kursentwicklungen erwachsen können.

Sonstige Marktpreisrisiken

Hervorzuheben ist das Risiko an den Immobilienmärkten, wobei wir das Risiko der negativen Entwicklung der Immobilienpreise als eher gering ansehen.
Durch die Mischung der vier Anlagebereiche Immobilien, Infrastruktur, Absolute Return und Liquide Alternative Investments erachten wir den RP Immobilienanlagen & Infrastruktur allerdings insgesamt als relativ robust gegenüber den üblichen Marktpreisrisiken ausgerichtet.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken werden als die Gefahr von Verlusten definiert, welche infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen, Systemen bzw. als Folge von externen Ereignissen eintreten, einschließlich Rechtsrisiken. Entsprechend den aufsichtsrechtlichen Vorgaben hat die Gesellschaft eine unabhängige Compliance-Funktion eingerichtet, die darauf ausgelegt ist, die Angemessenheit und Wirksamkeit der seitens der Gesellschaft zur Einhaltung externer und interner Vorgaben eingerichteten Maßnahmen und Verfahren zu überwachen und regelmäßig zu bewerten und somit die operationellen Risiken möglichst gering zu halten. Zudem wird die Ordnungsmäßigkeit sämtlicher relevanter Aktivitäten und Prozesse durch die Interne Revision überwacht. Ausgelagerte Bereiche sind in die Überwachung einbezogen. Im Berichtszeitraum kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen hinsichtlich der permanent bestehenden operationellen Risiken.

Liquiditätsrisiken

Immobilieninvestitionen unterliegen Risiken, die sich auf den Anteilwert durch Veränderungen bei den Erträgen, den Aufwendungen und dem Verkehrswert der Immobilien auswirken können. Die Rücknahme der Anteile an einem Immobilienfonds kann bis zu zwei Jahre ausgesetzt werden, wenn bei umfangreichem Rücknahmeverlangen und zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung die liquiden Mittel nicht mehr ausreichen oder nicht sogleich zur Verfügung stehen. Nach Wiederaufnahme der Rücknahme wird den Anlegern der dann gültige Rückgabepreis ausgezahlt, der unter Umständen niedriger ist, als vor der Rücknahmeaussetzung. Eine Einschränkung der Liquidität des RP Immobilienanlagen & Infrastruktur war im Berichtszeitraum nicht festzustellen, die Anteilrückgaben Rückgaben konnten bedient und die Anlagepolitik konnte uneingeschränkt umgesetzt werden.

Bonitäts- und Adressenausfallrisiken

Das Bonitäts- und Adressenausfallrisiko erachten wir im Ganzen als eher gering. Zum einen zeichnen sich die Anlagen in den Zielfonds durch ein geringes Ausfallrisiko aus und zum anderen werden die bestehenden Risiken durch Mischungseffekte deutlich reduziert. Bei dem gehaltenen Zertifikat handelt es sich um eine Luxemburger Verbriefung eines Spezial-AIF, der ebenfalls von der WARBURG INVEST verwaltet wird. Das Zertifikat ist in voller Höhe mit dem Underlying besichert. Selbst bei einem Ausfall des Emittenten würden sich daher keine relevanten Risiken für den RP Immobilienanlagen & Infrastruktur ergeben.

4. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Gegebenenfalls im Berichtszeitraum für das Investmentvermögen eingetretene wesentliche Ereignisse sind im Anhang bei den Angaben zu den wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB angegeben.

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)

für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Anteilklasse A Anteilklasse T Gesamtfonds
EUR EUR EUR
I. Erträge
1. Erträge aus Investmentanteilen 3.603,23 44.555,05 48.158,28
2. Sonstige Erträge 370,23 4.430,43 4.800,66
davon Bestandsprovisionen 370,23 4.430,43 4.800,66
Summe der Erträge 3.973,46 48.985,48 52.958,94
II. Aufwendungen
1. Zinsen aus Kreditaufnahmen -8,79 -7,65 -16,44
2. Verwaltungsvergütung -7.750,79 -95.153,43 -102.904,22
3. Verwahrstellenvergütung -689,18 -8.462,84 -9.152,02
4. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -1.132,07 -13.917,27 -15.049,34
5. Sonstige Aufwendungen -331,49 -4.162,06 -4.493,55
davon Bankgebühren -43,22 -517,22 -560,44
davon Fremde Depotgebühren -83,46 -1.024,34 -1.107,80
davon Verwahrentgelt -172,32 -2.228,91 -2.401,23
Summe der Aufwendungen -9.912,32 -121.703,25 -131.615,57
III. Ordentlicher Nettoertrag -5.938,86 -72.717,77 -78.656,63
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne 24.047,65 295.781,25 319.828,90
2. Realisierte Verluste -22.546,99 -280.121,69 -302.668,68
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften 1.500,66 15.659,56 17.160,22
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -4.438,20 -57.058,21 -61.496,41
1. Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne 48.927,33 580.166,57 629.093,90
2. Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste 14.935,27 177.098,26 192.033,53
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 63.862,60 757.264,83 821.127,43
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 59.424,40 700.206,62 759.631,02

Entwicklung des Sondervermögens

Anteilklasse A Anteilklasse T Gesamtfonds
EUR EUR EUR
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres 724.840,58 7.526.007,38 8.250.847,96
1. Ausschüttung für das Vorjahr -24.180,00 0,00 -24.180,00
2. Mittelzu-/​abfluss (netto) -139.137,15 -521.402,17 -660.539,32
a) Mittelzuflüsse aus Anteilsschein-Verkäufen 33.951,88 141.874,50
b) Mittelabflüsse aus Anteilsschein-Rücknahmen -173.089,03 -663.276,67
3. Ertragsausgleich /​ Aufwandsausgleich -947,98 -1.941,61 -2.889,59
4. Ergebnis des Geschäftsjahres 59.424,40 700.206,62 759.631,02
davon Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne 48.927,33 580.166,57
davon Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste 14.935,27 177.098,26
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres 619.999,85 7.702.870,22 8.322.870,07

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Ausschüttung (Anteilklasse A)

insgesamt je Anteil
EUR EUR
*) Die Zuführung aus dem Sondervermögen dient dem Ausgleich im Geschäftsjahr realisierter Verluste.
I. Für die Ausschüttung verfügbar 18.179,58 2,025
1. Vortrag aus dem Vorjahr 70,79 0,008
2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -4.438,20 -0,494
3. Zuführung aus dem Sondervermögen *) 22.546,99 2,511
II. Nicht für die Ausschüttung verwendet 223,58 0,025
1. Vortrag auf neue Rechnung 223,58 0,025
III. Gesamtausschüttung und Steuerabzug 17.956,00 2,000
1. Endausschüttung 17.956,00 2,000

Vergleichende Übersicht mit den letzten Geschäftsjahren (Anteilklasse A)

Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres Anteilswert
31.12.2021 EUR 619.999,85 EUR 69,06
31.12.2020 EUR 724.840,58 EUR 65,41
31.12.2019 EUR 817.074,20 EUR 68,38
31.12.2018 EUR 798.342,50 EUR 66,37

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Wiederanlage (Anteilklasse T)

insgesamt je Anteil
EUR EUR
I. Für die Wiederanlage verfügbar
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -57.058,21 -0,767
II. Wiederanlage -57.058,21 -0,767

Vergleichende Übersicht mit den letzten Geschäftsjahren (Anteilklasse T)

Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres Anteilswert
31.12.2021 EUR 7.702.870,22 EUR 103,52
31.12.2020 EUR 7.526.007,38 EUR 94,44
31.12.2019 EUR 8.766.334,49 EUR 96,22
31.12.2018 EUR 8.961.827,43 EUR 89,49

Vermögensübersicht zum 31. Dezember 2021

Wirtschaftliche Gewichtung Geographische Gewichtung
Die Angabe der wirtschaftlichen und geographischen Gewichtung entfällt, sofern nicht angegeben.
Durch Rundungen bei der Berechnung des Prozentanteils am Nettoinventarwert können geringe Rundungsdifferenzen entstanden sein.
I. Vermögensgegenstände 100,36 % 100,36 %
1. sonstige Wertpapiere Indexzertifikate auf Fonds 9,34 % Luxemburg 9,34 %
gesamt 9,34 % gesamt 9,34 %
2. Wertpapier-Investmentanteile 63,05 % 63,05 %
3. Immobilien-Investmentanteile 24,43 % 24,43 %
4. Bankguthaben/​Geldmarktfonds 3,54 % 3,54 %
5. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 % 0,00 %
II. Verbindlichkeiten -0,36 % -0,36 %
III. Fondsvermögen 100,00 % 100,00 %

Vermögensaufstellung im Detail

Käufe /​ Zugänge % des
Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Bestand Verkäufe /​ Abgänge Kurs Kurswert Fonds-
ISIN /​ VWG bzw. Währung 31.12.2021 im Berichtszeitraum in Währung in EUR vermögens
*) Der Fonds ist teilweise in Offenen Immobilienfonds investiert, bei denen zum Abschlussstichtag eine eingeschränkte Liquidität gegeben war, da die Rücknahme der Anteile derzeit ausgesetzt ist. Die Bewertung erfolgte dennoch zum von der Immobilien-Kapitalverwaltungsgesellschaft festgestellten Nettoinventarwert, da nach Abwägung aller bekannten Sachverhalte keine marktgerechte alternative Bewertung vorgelegen hat. Per 31.12.2021 betraf dies folgenden Fonds: Warburg-.Deutsch.Fd Nr.1 Inhaber-Anteile.
Wertpapiervermögen 8.058.509,50 96,82
Börsengehandelte Wertpapiere 777.154,56 9,34
Zertifikate
Guardian Segur INDEX-ZTF RP Immobilienanlagen STK 556 156 EUR 1.397,7600 777.154,56 9,34
XS1489809266 230
Investmentanteile 5.247.719,05 63,05
KVG-eigene Investmentanteile
RP Global Absolute Return Bond Inhaber-Anteile STK 4.800 1.600 EUR 126,8600 608.928,00 7,32
DE000A0MS7N7 /​ 1,00 % 1.800
Gruppenfremde Investmentanteile
B & I Asian Real Est.Sec.Fund Inhaber-Anteile A STK 2.500 0 USD 259,9600 575.056,41 6,91
LI0115321320 /​ 1,30 % 0
Helium Opportunités Act. au Porteur A 3 Déc. STK 300 0 EUR 1.494,6400 448.392,00 5,39
FR0010757831 /​ 1,25 % 200
Invescomi Us Real Estate STK 25.000 0 USD 27,5150 608.658,14 7,31
IE00BYM8JD58 /​ 0,14 % 0
iSh.ST.Eur.600 Utilit.U.ETF DE Inhaber-Anlageaktie STK 10.500 10.500 EUR 40,5350 425.617,50 5,11
DE000A0Q4R02 /​ 0,45 % 0
iShsII-UK Property UCITS ETF Registered Shs GBP STK 25.000 62.500 EUR 7,9460 198.650,00 2,39
IE00B1TXLS18 /​ 0,40 % 37.500
Jan.Hend.Hor.-JHH P.Eur.Pr.Eq. Actions Nom. STK 12.500 0 EUR 82,7300 1.034.125,00 12,43
LU0196034317 /​ 1,00 % 0
KBI-KBI Global Sustain.Infras. Reg. Shs D EUR Acc. STK 21.000 21.000 EUR 15,2620 320.502,00 3,85
IE00BJ5JS448 /​ 0,75 % 0
L&G-L&G Clean Water UCITS ETF Registered Shares STK 15.000 15.000 EUR 14,8820 223.230,00 2,68
IE00BK5BC891 /​ 0,49 % 0
M+G(L)IF1-M+G(L)Gl.Lstd Infra. Act.Nom. EUR CI STK 50.000 32.500 EUR 16,0912 804.560,00 9,67
LU1665238009 /​ 0,75 % 0
Anteile an Immobilien-Sondervermögen 2.033.635,89 24,43
Gruppenfremde Immobilienfondsanteile
Catella European Residential Inhaber-Anteile STK 40.000 0 EUR 16,1300 645.200,00 7,75
DE000A0M98N2 /​ 0,60 % 0
LLB Semper Real Estate Inhaber Anteile VT A o.N. STK 5.000 0 EUR 188,7800 943.900,00 11,34
AT0000A0B5Z9 /​ 0,95 % 0
Warburg-Hender. Deutsch.Fd Nr.1 Inhaber-Anteile *) STK 37 0 EUR 226,3755 8.375,89 0,10
DE0005458061 /​ 1,40 % 0
WERTGRUND WohnSelect D Inhaber-Anteile STK 4.000 0 EUR 109,0400 436.160,00 5,24
DE000A1CUAY0 /​ 1,10 % 0
Käufe /​ Zugänge % des
Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Bestand Verkäufe /​ Abgänge Kurs Kurswert Fonds-
ISIN /​ VWG bzw. Währung 31.12.2021 im Berichtszeitraum in Währung in EUR vermögens
Andere Vermögensgegenstände
Bankguthaben 294.336,12 3,54
EUR-Guthaben bei:
Verwahrstelle EUR 294.336,12 294.336,12 3,54
Sonstige Vermögensgegenstände 103,05 0,00
Forderungen aus Anteilscheingeschäften EUR 103,05 103,05 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten -30.078,60 -0,36
Rückstellungen aus Kostenabgrenzung EUR -22.659,00 -22.659,00 -0,27
Verbindlichkeiten aus Anteilscheingeschäften EUR -7.419,60 -7.419,60 -0,09
Fondsvermögen EUR 8.322.870,07 100,00
Anteilswert Anteilklasse A EUR 69,06
Umlaufende Anteile Anteilklasse A STK 8.978
Anteilswert Anteilklasse T EUR 103,52
Umlaufende Anteile Anteilklasse T STK 74.411

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Käufe Verkäufe
ISIN /​ VWG bzw. Währung Zugänge Abgänge
An organisierten Märkten zugelassene oder in diese einbezogene Wertpapiere
Zertifikate
AllgG Verbrief INDEX-ZTF Pradera Open-Ended Retail STK 0 750
XS0906517650
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
CONVERTINVEST Gl.Conv.Propert. Inhaber-Anteile I STK 0 5.000
AT0000A14J30 /​ 0,80 %
Invescomi Ms Us Ene Inf A STK 12.500 12.500
IE00B8CJW150 /​ 0,50 %
iShsII-UK Property UCITS ETF Registered Shs GBP STK 62.500 37.500
IE00B1TXLS18 /​ 0,40 %
Lf Sy.Gl Li.Inf.I STK 0 250
DE000A0MKQN1 /​ 0,75 %
Xtr.S&P Gbl Infrastrure Swap Inhaber-Anteile 1C STK 0 7.500
LU0322253229 /​ 0,40 %

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Derivate

Gattungsbezeichnung Volumen in 1.000
Terminkontrakte
Wertpapier-Terminkontrakte
Devisenterminkontrakte (Kauf)
Kauf von Devisen auf Termin
DTG GBP/​EUR VERFALL 17.06.2021 Kreissparkasse Köln EUR 265
DTG USD/​EUR VERFALL 12.02.2021 Kreissparkasse Köln EUR 416
Devisenterminkontrakte (Verkauf)
Verkauf von Devisen auf Termin
DTG GBP/​EUR VERFALL 08.12.2021 Kreissparkasse Köln EUR 274
DTG USD/​EUR VERFALL 08.12.2021 Kreissparkasse Köln EUR 15

Anhang zum geprüften Jahresbericht per 31. Dezember 2021

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Wertpapiere und Derivate, die zum Handel an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in den regulierten Markt oder Freiverkehr einer Börse einbezogen sind, werden, sofern vorhanden, grundsätzlich mit handelbaren Kursen bewertet.

Die Bewertung von verzinslichen Wertpapieren, rentenähnlichen Genussscheinen und Zertifikaten, welche nicht an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt notiert oder gehandelt werden oder deren Börsenkurs den tatsächlichen Marktwert nicht angemessen widerspiegelt, werden mittels externer Modellkurse, z.B. Broker Quotes, bewertet. In begründeten Ausnahmefällen werden interne Modellkurse verwendet, die auf einer anerkannten und geeigneten Methodik beruhen.

Sonstige Wertpapiere und Derivate, für die keine handelbaren Börsenkurse vorliegen, werden nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten bewertet.

Anteile an Investmentvermögen werden mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis bewertet, sofern keine anderen Angaben unterhalb der Vermögensaufstellung erfolgen.

Bankguthaben werden zum Nennwert zuzüglich aufgelaufener Zinsen bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert und Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Vermögensaufstellung

Die Anzahl der umlaufenden Anteile zum Ende des Berichtszeitraumes und der Anteilswert sind unterhalb der Vermögensaufstellung angegeben.

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/​Marktsätze bewertet:

Inländische Vermögenswerte Kurse per 29. Dezember 2021
Alle anderen Vermögenswerte Kurse per 29. Dezember 2021
Devisen Kurse per 30. Dezember 2021

Auf von der Fondswährung abweichend lautende Vermögensgegenstände werden zu dem unter Zugrundelegung des Morning-Fixings der Reuters AG um 10.00 Uhr ermittelten Devisenkurses der Währung in EUR taggleich umgerechnet.

US-Dollar 1 EUR = USD 1,130150

Kapitalmaßnahmen:

Alle Umsätze, die aus Kapitalmaßnahmen hervorgehen (technische Umsätze), werden als Zu- oder Abgang ausgewiesen.

Erläuterungen zur Ertrags- und Aufwandsrechnung

Die Aufgliederung wesentlicher sonstiger Erträge und sonstiger Aufwendungen erfolgt im Rahmen der Ertrags- und Aufwandsrechnung.

Die Ermittlung der Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne und Verluste erfolgt dadurch, dass in jedem Geschäftsjahr die in den Anteilspreis einfließenden Wertansätze der Vermögensgegenstände mit den jeweiligen historischen Anschaffungskosten verglichen werden, die Höhe der positiven Differenzen in die Summe der nicht realisierten Gewinne einfließen, die Höhe der negativen Differenzen in die Summe der nicht realisierten Verluste einfließen und aus dem Vergleich der Summenpositionen zum Ende des Geschäftsjahres mit den Summenpositionen zum Anfang des Geschäftsjahres die Nettoveränderungen ermittelt werden.

Angaben und Informationen zum Risikoprofil gem. § 300 KAGB

Angaben zu schwer liquidierbaren Vermögensgegenständen gem. § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB:

 

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für die besondere Regeln gelten: 0 %

 

Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB:

Im Berichtszeitraum wurden keine Änderungen im Liquiditätsmanagement vorgenommen.

Angaben zum aktuellen Risikoprofil gem. § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB:

 

Die Wertentwicklung des Investmentvermögens wird insbesondere von den nachfolgend genannten Risiken beeinflusst.

 

Zum Berichtsstichtag wurden diese Risiken wie aufgeführt bewertet:
a) Marktpreisrisiko
DV01: -204,41 EUR
Definition: Die Zinssensitivität DV01 ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem parallelen Zinsshift aller Zinskurven um plus einen Basispunkt. Einbezogen sind auch Renten-Zielfonds.
CS01: -359,33 EUR
Definition: Die Spreadsensitivität CS01 ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem parallelen Spread-Shift aller Credit-Spread-Kurven um plus einen Basispunkt.
Net Equity Delta: 74.444,71 EUR
Definition: Die Sensitivität Net Equity Delta ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem Aktienkursshift aller Aktien um plus ein Prozent. Einbezogen sind auch Zielfonds (ohne Renten-Zielfonds).
Net FX Delta: 12.735,33 EUR
Definition: Die Sensitivität Net FX Delta ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem Wechselkursshift aller FX-Positionen um plus ein Prozent.
Das gesetzliche Limit für das Marktpreisrisiko (200%) wurde im Berichtszeitraum nicht überschritten.

 

b) Kontrahentenrisiko

 

Die Angaben zu einem am Berichtsstichtag eventuell bestehenden Kontrahentenrisiko aus OTC-Derivaten sind im Abschnitt zu den Angaben nach der DerivateV aufgeführt.

 

c) Liquiditätsrisiko

 

Prozentualer Anteil des Investmentvermögens, der innerhalb folgender Zeitspannen marktschonend und zu fairen Marktpreisen liquidiert werden kann:

 

– bis zu einem Tag 82,86 %
– 2 bis 7 Tage 0,00 %
– 8 bis 30 Tage 0,00 %
– 31 bis 90 Tage 0,00 %
– 91 bis 180 Tage 0,00 %
– 181 bis 365 Tage 0,00 %
– mehr als 365 Tage 17,14 %

 

d) Risikomanagementsysteme

Das Risikomanagement wird auf der Basis interner Grundsätze durchgeführt. Diese beschreiben die grundlegenden Controllingprozesse wie die Identifikation, Erfassung, Messung und Steuerung der Risiken. Darüber hinaus beinhalten sie alle aufsichtsrechtlichen Vorgaben und berücksichtigen individuelle Besonderheiten.

Die Risikocontrolling-Funktion ist dauerhaft eingerichtet und von den operativen Bereichen hierarchisch und funktionell unabhängig. Diese Funktionstrennung ist bis einschließlich zur Ebene der Geschäftsleitung der Gesellschaft sichergestellt. Die Risiko-Controller haben Zugang zu den für sie relevanten Informationen und die notwendige Autorität, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Risikocontrolling-Funktion selbst wird von der internen Revision geprüft.

Das Risikomanagementsystem umfasst für die Investmentvermögen die bewertungstägliche Messung des Markt-, Liquiditäts- und Adressenausfallrisikos sowie die Ermittlung des Leverages. Darüber hinaus überwacht die Risikocontrolling-Funktion die operationellen Risiken.

Die Marktrisikomessung quantifiziert das Verlustrisiko aufgrund ungünstiger Marktentwicklungen. Die Messung erfolgt anhand des Value-at-Risk, der auf Basis des Historische-Simulation-Ansatzes berechnet wird (s. hierzu weiter unten den Abschnitt Angaben nach der Derivateverordnung).

Bei der Liquiditätsrisikomessung wird die Liquidität aller Positionen auf Basis von Handels- und Stammdateninformationen individuell gemessen. Die berechnete Liquidität wird dem individuellen Liquiditätsbedarf des Investmentvermögens gegenübergestellt.

Das Adressenausfallrisiko setzt sich aus Emittenten- und Kontrahentenrisiken zusammen. Das Emittentenrisiko beschreibt die Gefahr einer Bonitätsverschlechterung eines Emittenten bis hin zum Ausfall. Das Kontrahentenrisiko besteht darin, dass ein Vertragspartner seine Verpflichtungen bei der Abwicklung eines Geschäfts eventuell nicht erfüllt. Zur Messung des Adressenausfallrisikos werden die Bonitäten intern beurteilt. Dabei können externe Bonitätsbeurteilungen unterstützen.

Unter operationellen Risiken wird die Gefahr von Verlusten verstanden, welche infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen, Systemen bzw. als Folge von externen Ereignissen eintreten. Diese Definition schließt die jeweiligen Rechtsrisiken ein. Das Risikomanagement der operationellen Risiken erfolgt auf Ebene der Gesellschaft. Mögliche Interdependenzen zwischen der Ebene der Gesellschaft und der Investmentvermögen werden dabei berücksichtigt.

Stresstests und Szenarioanalysen sowie periodische Rückvergleiche (Backtesting) sind ebenfalls Bestandteil des Risikomanagementsystems. Die Stresstests unterstützen dabei, die mit den einzelnen Anlagepositionen des Investmentvermögens verbundenen Risiken sowie deren jeweilige Wirkung auf das Gesamtrisikoprofil zu erfassen, zu messen, zu steuern und zu überwachen. Das Backtesting wird zur Gütemessung des Risikomessmodells genutzt.

Angaben zu Änderungen des maximalen Leverages gem. § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB:

Im Berichtszeitraum wurden keine Änderungen des maximalen Umfangs des Leverages vorgenommen.

 

Angaben zur Gesamthöhe des Leverages gem. § 300 Abs. 2 Nr. 2 KAGB:

Im Berichtszeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 betrug die Gesamthöhe des Leverage:

 

Erwartetes Höchstmaß des Leverage nach Brutto-Methode: 2,00
Durchschnittlicher Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 0,96
Maximaler Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 1,12
Minimaler Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 0,88
Erwartetes Höchstmaß des Leverage nach Commitment-Methode: 2,00
Durchschnittlicher Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 0,96
Maximaler Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 1,12
Minimaler Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 0,88

Leverage bezeichnet jede Methode, mit der die Gesellschaft den Investitionsgrad des Fonds erhöht. Für die Angabe des Umfangs des Leverage wird das Anlagevolumen (einschl. des anzurechnenden Wertes der Derivate) auf die Höhe des Fondsvermögens bezogen. Bei Ermittlung des Umfangs des Leverage nach der Commitmentmethode werden getätigte Absicherungsgeschäfte bei Erfüllung gewisser Bedingungen verrechnet bzw. angerechnet. Bei Anwendung der Bruttomethode werden Derivate unabhängig vom Vorzeichen hingegen addiert (Brutto-Anrechnung). Der Umfang des Leverage nach der Bruttomethode ist mithin kein Indikator über den Risikogehalt des Investmentvermögens.

Angaben nach der Derivateverordnung

Die Auslastung der Obergrenze für das Marktrisikopotenzial wurde für dieses Sondervermögen gemäß der Derivateverordnung nach dem qualifizierten Ansatz anhand des absoluten Value at Risk (VaR)-Ansatzes ermittelt.

 

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko:

 

Kleinster potenzieller Risikobetrag 2,060673 %
Größter potenzieller Risikobetrag 9,460220 %
Durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag 3,967743 %

 

Unter dem potenziellen Risikobetrag für das Marktrisiko im Sinne des qualifizierten Ansatzes der Derivateverordnung versteht man das Risiko, das sich aus einer statistisch sehr ungünstigen Entwicklung von Marktparametern für das Investmentvermögen ergibt. Die Messung erfolgt anhand des Value-at-Risk (VaR), d. h. dem potenziellen Verlust, der innerhalb eines gegebenen Zeitraums mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Die Risikokennzahlen wurden für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 auf der Basis des Historische-Simulation-Ansatzes mit den Parametern 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer unter Verwendung eines effektiven, historischen Beobachtungszeitraums von einem Jahr berechnet. Die Begrenzung des Marktrisikopotenzials erfolgt nach dem absoluten Value-at-Risk-Ansatz gem. § 7 Abs. 2 DerivateV. Der potenzielle Marktrisikobetrag des Investmentvermögens ist (umgerechnet auf eine Haltedauer von 10 Tagen) limitiert auf 14,1% des Investmentvermögenwertes.

 

Angaben zu Derivaten und Wertpapier-Finanzierungsgeschäften gem. § 37 Abs. 1 und 2 DerivateV:
Die Angaben gem. § 37 Abs. 1 DerivateV entfallen, da zum Geschäftsjahresende keine entsprechenden Geschäfte offen waren.
Die Angaben gem. § 37 Abs. 2 DerivateV entfallen, da im Berichtszeitraum keine Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte getätigt wurden.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Gesamtkostenquote (synthetisch) Anteilklasse A 2,43 %
Anteilklasse T 2,42 %

 

Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio TER) drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten, Zinsen aus Kreditaufnahme und etwaiger erfolgsabhängiger Vergütung) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus. Der Aufwandsausgleich für die angefallenen Kosten wird nicht berücksichtigt. Da das Sondervermögen mehr als 10% seiner Vermögenswerte in andere Investmentvermögen („Zielfonds“) anlegen kann, fallen im Zusammenhang mit den Zielfonds weitere Kosten an, die bei der Ermittlung der TER anteilig berücksichtigt werden. Die Berechnungsweise entspricht der gemäß der CESR Guideline 10-674 in Verbindung mit der EU-Verordnung 583/​2010 empfohlenen Methode.

Die Beträge der Ausgabeaufschläge und Rücknahmeabschläge im Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen an Zielfonds betragen:

 

Ausgabeaufschläge 0,00 EUR
Rücknahmeabschläge 0,00 EUR

 

Die Verwaltungsvergütungssätze für die am Berichtstag im Bestand befindlichen Sondervermögen und die Sondervermögen, die im Berichtszeitraum ge- und verkauft wurden, sind in der Vermögensaufstellung bzw. der Auflistung der während des Berichtszeitraumes abgeschlossenen Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen, aufgeführt. Das Zeichen „+“ bedeutet, dass ggf. eine erfolgsabhängige Vergütung berechnet werden kann. Die Angaben zu den Vergütungssätzen wurden Wertpapierinformationssystemen wie WM Datenservice und anderen Wertpapierinformationsportalen wie Morning Star und Onvista entnommen.

 

Transaktionskosten 2.310,17 EUR
(Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände des Sondervermögens)

Anteile von Investmentfonds der WARBURG INVEST werden i.d.R. unter Einschaltung Dritter, d.h. von Banken, Finanzdienstleistern, Maklern und anderen befugten dritten Personen erworben. Der Zusammenarbeit mit diesen Dritten liegt zumeist eine vertragliche Vereinbarung zugrunde, die festlegt, dass die WARBURG INVEST den Dritten für die Vermittlung der Fondsanteile eine bestandsabhängige Vergütung zahlt und den Dritten der Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise zusteht. Die bestandsabhängige Vergütung zahlt die WARBURG INVEST aus den ihr zustehenden Verwaltungsvergütungen, d.h. aus ihrem eigenen Vermögen.

Im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 erhielt die Kapitalverwaltungsgesellschaft WARBURG INVEST für das Sondervermögen keine Rückvergütung der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen.

Angaben zu Anteilklassen:

Anteilklasse A Anteilklasse T
Währung EUR EUR
Verwaltungsvergütung p.a. 1,35 % 1,35 %
Ausgabeaufschlag 5,00 % 5,00 %
Mindestanlagesumme EUR 0,00 EUR 0,00
Ertragsverwendung ausschüttend thesaurierend

Angaben zur SFTR Verordnung 2015/​2365

Die Angaben gem. SFTR Verordnung 2015/​2365 entfallen, da im Berichtszeitraum keine Geschäfte im Sinne dieser Verordnung getätigt wurden.

Angaben zu wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB

Wesentliche Änderungen der im Verkaufsprospekt aufgeführten Informationen in der Berichtsperiode ergaben sich gemäß nachfolgender Darstellung:

1. Gesellschaft keine Änderungen
2. Verwahrstelle keine Änderungen
3. Abschlussprüfer keine Änderungen
4. Allgemeine und Besondere Anlagebedingungen keine Änderungen
5. Anlagestrategie und -ziel keine Änderungen
6. Anlagegrundsätze keine Änderungen
7. Risikoprofil s.u.
8. Kosten keine Änderungen
9. Auslagerungen keine Änderungen
10. Bewertungsverfahren keine Änderungen
11. Vereinbarungen, die die Verwahrstelle getroffen hat, um sich vertraglich von der Haftung gem. § 88 Abs. 4 KAGB freizustellen keine Änderungen
12. Sonstige Sachverhalte, die den AIF betreffen keine Änderungen

zu 7) Änderung des Verkaufsprospektes mit Wirkung zum 1. Juni 2021: Die Änderungen betreffen die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investitionsprozess.

Hinweis an die Anleger

Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Anzahl Mitarbeiter: 32 (inkl. Geschäftsleiter) Stand: 31.12.2021
Geschäftsjahr: 01.01.2021 – 31.12.2021 EUR EUR EUR
Fixe Vergütung Variable Vergütung Gesamt Vergütung*
Gesamtsumme der gezahlten Mitarbeitervergütung im abgelaufenen Geschäftsjahr 3.486.700,31 810.000,00 4.296.700,31
Vergütungen an Geschäftsleiter, Risikoträger, Mitarbeiter mit Kontrollfunktion und Mitarbeiter in derselben Einkommensstufe 3.092.809,99
davon Geschäftsleiter 821.728,80
davon andere Risikoträger 532.761,56
davon Mitarbeiter mit Kontrollfunktion 364.021,78
davon Mitarbeiter mit gleicher Einkommensstufe 1.374.297,85

*Von den Investmentvermögen wurden keine direkten Zahlungen an Mitarbeiter geleistet.

Vergütungsgrundsätze der Gesellschaft

WARBURG INVEST unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems. Die detaillierte Ausgestaltung hat die WARBURG INVEST in Vergütungsgrundsätzen geregelt, deren Ziel es ist, eine nachhaltige Vergütungssystematik unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken sicherzustellen.

WARBURG INVEST Kapitalverwaltungsgesellschaft ist von der Größenordnung eine kleinere Kapitalverwaltungsgesellschaft und weist hinsichtlich der internen Organisation sowie der Art und des Umfangs der verwalteten Investmentvermögen und getätigten Wertpapiergeschäfte eine geringe Komplexität auf. Die Einschätzung der geringen Komplexität im Bereich der internen Organisation beruht auf dem Sachverhalt, das WARBURG INVEST eine klassische interne Organisationsstruktur einer Kapitalverwaltungsgesellschaft aufweist mit den beiden Hauptfunktionen Portfoliomanagement und Risikocontrolling. In Bezug auf die verwalteten Investmentvermögen und die getätigten Wertpapiergeschäfte ist eine geringe Komplexität der WARBURG INVEST gegeben, weil es sich in der weit überwiegenden Anzahl der verwalteten Investmentvermögen um OGAW oder um Spezial – AIF mit festen Anlagebedingungen handelt, deren Anlagebedingungen sich stark an die Rahmenbedingungen zu OGAW anlehnen. Sowohl die vorgenannten Typen von Investmentvermögen als auch die anderen Typen (Gemischte Investmentvermögen, Sonstige Investmentvermögen) sowie die Finanzportfolioverwaltungsmandate investieren dabei in klassische Vermögensgegenstände und damit aktuell nicht in Vermögensgegenstände mit nennenswerter komplexer Struktur.

Die Vergütungsgrundsätze gelten für alle Mitarbeiter und Geschäftsführer der Gesellschaft. Durch das Vergütungssystem sollen keine Anreize geschaffen werden, übermäßige Risiken auf Ebene der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate oder auf Gesellschaftsebene einzugehen. Vielmehr soll eine Kontrollierbarkeit der operationalen Risikokomponenten verbunden mit festgelegten Zuständigkeiten erreicht werden.

Die Geschäftsführung der WARBURG INVEST legt die allgemeinen Grundsätze der Vergütungspolitik fest, überprüft diese regelmäßig und ist für deren Umsetzung sowie gegebenenfalls notwendige Anpassungen verantwortlich. Der Aufsichtsrat der WARBURG INVEST beaufsichtigt die Geschäftsführung bei der Umsetzung und stellt sicher, dass die Vergütungsgrundsätze mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar sind. Weiterhin stellt der Aufsichtsrat sicher, dass bei der Gestaltung und der Umsetzung der Vergütungsgrundsätze und -praxis die Corporate-Governance-Grundsätze und -strukturen der WARBURG INVEST eingehalten werden.

 

 

Angaben zur Höhe der Vergütung

Ein Teil der Mitarbeiter der WARBURG INVEST erhält eine Vergütung in entsprechender Anwendung des Gehaltstarifvertrags für das private Bankgewerbe. Alle anderen Mitarbeiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte feste Vergütung. Neben der festen Vergütung können Mitarbeitern variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden. Diese werden von der Geschäftsführung nach Ermessen festgelegt.

Die Vergütungen von Geschäftsleitern der WARBURG INVEST richten sich nach den jeweils geltenden vertraglichen Vereinbarungen. Die Geschäftsleiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte fixe Vergütung, außerdem können ihnen variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden, die nach Ermessen vom Aufsichtsrat festgelegt werden.

Der Gewährung einer erfolgsabhängigen Vergütung liegt insgesamt eine Bewertung sowohl der Leistung des betreffenden Mitarbeiters, seiner Abteilung als auch des Gesamtergebnisses der Gesellschaft zugrunde. Bei der Bewertung der individuellen Leistung werden finanzielle wie auch nicht finanzielle Kriterien berücksichtigt. Variable Vergütungselemente sind nicht an die Wertentwicklung der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate gekoppelt. Die Auszahlung der variablen Vergütung erfolgt unter Anwendung des Proportionalitätsgrundsatzes ausschließlich monetär und nicht verzögert. Grundsätzlich beträgt die variable Vergütung nicht mehr als 40 % der fixen Vergütung für einen Mitarbeiter.

 

Vergütungsbericht und jährliche Überprüfung der Vergütungspolitik

Die Geschäftsführung erstellt jährlich einen Vergütungsbericht in Zusammenarbeit mit dem Personalbereich, dem Leiter des Risiko Controllings und dem Chief Compliance Officer. Auf Basis des Vergütungsberichtes überprüft der Aufsichtsrat jährlich die Umsetzung und ggf. Aktualisierung der Vergütungsgrundsätze. Besonderes Augenmerk legt der Aufsichtsrat dabei auf die Einhaltung eines angemessenen Verhältnisses zwischen dem Anteil der festen Vergütung und dem flexiblen Anteil.

Zusätzlich führt die Interne Revision der Gesellschaft eine unabhängige Prüfung der Gestaltung, der Umsetzung und der Wirkungen der Vergütungsgrundsätze der WARBURG INVEST durch.

Im Rahmen der Überprüfung der Vergütungspolitik ergaben sich keine Abweichungen von den festgelegten Vergütungsgrundsätzen.

Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik

Es haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall (Portfoliomanagement)

Die WARBURG INVEST zahlt keine direkten Vergütungen aus dem Sondervermögen an Mitarbeiter des Auslagerungsunternehmens. Da das Auslagerungsunternehmen, die RP Rheinische Portfoliomanagement GmbH, Köln, mangels gesetzlicher Verpflichtung keine Vergütungsangaben veröffentlicht hat, entfallen Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall.

 

 

Hamburg, den 21. Juni 2022

WARBURG INVEST
KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH

Die Geschäftsführung

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens RP Immobilienanlagen & Infrastruktur – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2021, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHsind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Investmentvermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHzu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Der Aufsichtsratder WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHzur Aufstellung des Jahresberichts des Sondervermögens.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHabzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHbei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHaufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHnicht fortgeführt wird.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresberichts einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

 

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 22. Juni 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

Dr. Zemke Butte
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Ferdinandstraße 75 • 20095 Hamburg • Tel. +49 40 3282 – 5100

Internet: www.warburg-fonds.com • E-Mail: info@warburg-invest.com

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