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Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH

Hamburg

Strategiefonds Sachwerte Global

Jahresbericht zum 31. Dezember 2021

Management und Verwaltung

Kapitalverwaltungsgesellschaft

WARBURG INVEST
KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Ferdinandstraße 75
D-20095 Hamburg
(im Folgenden: WARBURG INVEST)

Gezeichnetes und eingezahltes Kapital:
EUR 5.600.000,00
(Stand: 31. Dezember 2021)

Aufsichtsrat

Manuela Better (seit dem 1. November 2021)
M.M.Warburg & CO (AG & Co.)
Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg
– Vorsitzende –

Thomas Fischer
Sprecher des Vorstandes
MARCARD, STEIN & CO AG, Hamburg
– stellv. Vorsitzender –

Dipl.-Kfm. Uwe Wilhelm Kruschinski
Hamburg
sowie
Joachim Olearius (bis zum 30. September 2021)
Sprecher der Partner
M.M. Warburg & CO (AG & Co.)
Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg
– Vorsitzender –

Geschäftsführung

Christian Schmaal

Matthias Mansel

Verwahrstelle

Kreissparkasse Köln
Neumarkt 18-24
50667 Köln

Abschlussprüfer

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Fuhlentwiete 12
D-20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
www.bdo.de

Das Portfoliomanagement des Investmentvermögens ist ausgelagert an die RP Rheinische Portfolio Management GmbH, Köln.

1. Anlageziele und -strategie

Der Strategiefonds Sachwerte Global investiert weltweit in Sachwerte. Das Fondsmanagement konzentriert sich hierbei auf Anlagen in Immobilien, Renten (z.B. inflationsgeschützte Anleihen), Aktien (Value) und Rohstoffe (inkl. Gold/​Energie/​Agrar-Rohstoffe). Für die Auswahl der einzelnen Anlageklassen agiert das Fondsmanagement in Bandbreiten. So liegt die Zielgewichtung für Immobilien zwischen 15 % – 45 %, für Renten zwischen 0 % – 20 %, für Rohstoffe zwischen 5 % – 45 %, für Aktien zwischen 10 % – 40 % und für den Bereich Absolute-Return-Strategien zwischen 0 % – 15 %. Die Anlagen werden dabei überwiegend in indirekter Form über Anteile an Investmentvermögen oder Zertifikate dargestellt.

2. Anlagepolitik im Berichtszeitraum

Entsprechend der Anlagestrategie besteht das Portfolio zum überwiegenden Teil aus Anlagen im Sachwertebereich. Dabei war der Immobilienbereich mit 23,23 % am zweitstärksten gewichtet. Investitionen im Rentenbereich, wie etwa Investmentfonds aus den Sektoren „Absolute Return und Unternehmensanleihen“, wurden auf 18,48 % des Fondsvermögens ausgebaut, während Absolute-Return-Strategien 1,93 % ausmachten. Die Gewichtungen der Anlageklassen Aktien und Rohstoffe wurden kaum verändert und betrugen 45,12 % bzw. 5,13 % des Fondsvermögens.
Die Anlagen im Immobilienbereich profitierten von den sich erneut überwiegend positiv entwickelnden Immobilienmärkten. Auch die Aktienmärkte stiegen deutlich an.
Wie in den Vorjahren wurden sowohl börsengehandelte Produkte (z.B. ETFs) als auch herkömmliche Investmentfonds eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf Investments, die vergleichsweise hohe laufende Erträge (Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden) generieren. Zur Abdeckung von einzelnen Sektoren, z.B. „Robotik und Automatisierung“ wurden überwiegend börsengehandelte Indexfonds verwendet. Aktiv gemanagte Produkte kommen vor allem zum Einsatz, wenn die Fondsmanager in der Vergangenheit einen zusätzlichen Mehrwert generieren konnten oder eine Abdeckung über Indexprodukte nicht möglich ist.
Bedingt durch die außerordentlich hohe Aktienmarkt-Volatilität im Berichtszeitraum konnte der Fonds Volatilitätsprämien durch das Eingehen von Stillhalterpositionen in Optionen erzielen. Kursrisiken im Portfolio wurden zeitweise ebenfalls mit Optionen abgesichert.
Im Berichtszeitraum stieg der Anteilwert im Strategiefonds Sachwerte Global um 6,71 %. Die Berechnung erfolgt gemäß Bundesverband Investment und Asset Management e.V. – BVI. Wir weisen darauf hin, dass historische Daten zu Wertentwicklungen und Volatilität des Fonds keine Prognose auf eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zulassen.

Quellen des Veräußerungsergebnisses

Das Veräußerungsergebnis ist insgesamt deutlich positiv. Die im Berichtszeitraum realisierten Gewinne betreffen überwiegend Investmentanteile von Aktien- und Aktienindexfonds sowie taktisch allokierte Volatilitätsstrategien. Verluste resultierten hingegen aus den zu Absicherungszwecken eingegangenen Optionsgeschäften. Ein wesentlicher Teil des Verlustes (TEUR 508 vor Ertragsausgleich) resultierte aus der Veräußerung einer Verbriefungsstruktur auf einen Immobilien-Spezialfonds. Von diesem Verlust war zu Beginn des Geschäftsjahres bereits ein Betrag von TEUR 259 als unrealisierte Wertänderung aufgelaufen. Hintergrund der Verbriefungsstruktur war, dass der Immobilien-Spezial-AIF aus der Umwandlung eines Publikums-AIF entstanden war. Durch die Errichtung der Verbriefungsstruktur wurde es möglich, diesen als Zielfonds weiterhin in den Publikums-Investmentvermögen zu halten. Der Spezial-AIF investierte in Einzelhandelsimmobilien in Deutschland, Großbritannien und Polen.

3. Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum

Das Fondsvermögen ist fast vollständig in Zertifikaten und Anteilen an Investmentvermögen angelegt. Die Risiken aus diesen indirekten Anlagen für den Strategiefonds Sachwerte Global stehen in engem Zusammenhang mit den Risiken der in diesen Zielanlagen enthaltenen Vermögensgegenstände bzw. der von diesen verfolgten Anlagestrategien.

Zins-Änderungsrisiken

Anhand der Restlaufzeiten lässt sich der Einfluss einer Marktzinsänderung auf das Portfolio abschätzen. Je niedriger die Restlaufzeit des Portfolios, desto geringer ist die negative Wirkung auf die Rentenkurse bei einem Zinsanstieg.
Bei der Auswahl der Rentenfonds wurde der Schwerpunkt auf Portfolien mit kurzlaufenden Anleihen bzw. kurzen Zinsanpassungsterminen gesetzt, so dass die Zinsänderungsrisiken nicht als hoch angesehen werden.

 

 

 

Währungsrisiken

Teilweise lauten Einzelinvestments auch auf Fremdwährungen (USD). Zur Begrenzung von Währungsrisiken erfolgte teilwiese eine Absicherung mittels Devisentermingeschäften. Daneben können sich Fremdwährungsrisiken auch dadurch ergeben, dass die gehaltenen Zielinvestments ihrerseits Anlagen in Fremdwährung tätigen. Absicherungen erfolgen hier ggf. auf Ebene der Zielinvestments.

Sonstige Marktpreisrisiken

Hervorzuheben sind Risiken an Rohstoff- und Immobilienmärkten, wobei wir das Risiko der negativen Entwicklung der Immobilienpreise als eher gering einschätzen. Durch die Verteilung der Anlagen auf unterschiedliche Anlageklassen mit unterschiedlichen Risikoprofilen wird das Gesamtrisiko des Strategiefonds Sachwerte Global reduziert.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken werden als Gefahr von Verlusten definiert, die in Folge von Unangemessenheit oder Versagen von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder aufgrund externer Ereignisse eintreten, einschließlich Rechtsrisiken. Entsprechend den aufsichtsrechtlichen Vorgaben hat die Gesellschaft eine unabhängige Compliance-Funktion eingerichtet, die darauf ausgelegt ist, die Angemessenheit und Wirksamkeit der seitens der Gesellschaft zur Einhaltung externer und interner Vorgaben eingerichteten Maßnahmen und Verfahren zu überwachen und regelmäßig zu bewerten und somit die operationellen Risiken möglichst gering zu halten. Zudem wird die Ordnungsmäßigkeit sämtlicher relevanter Aktivitäten und Prozesse durch die Interne Revision überwacht. Ausgelagerte Bereiche sind in die Überwachung einbezogen. Im Berichtszeitraum kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen hinsichtlich der permanent bestehenden operationellen Risiken.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund der Größe der Märkte, in denen wir investiert haben, und der hohen Zahl der Marktteilnehmer ist davon auszugehen, dass Wertpapiere jederzeit zu einem angemessenen Verkaufserlös veräußert werden können. Im Berichtszeitraum war keine Einschränkung der Liquidität festzustellen.

 

 

 

 

Risiken im Zusammenhang

mit Anteilen an Immobilien-Sondervermögen

Immobilieninvestitionen unterliegen Risiken, die sich auf den Anteilwert durch Veränderungen bei den Erträgen, den Aufwendungen und dem Verkehrswert der Immobilien auswirken können. Die Rücknahme der Anteile an einem Immobilienfonds kann bis zu zwei Jahre ausgesetzt werden, wenn bei umfangreichem Rücknahmeverlangen und zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung die liquiden Mittel nicht mehr ausreichen oder nicht sogleich zur Verfügung stehen. Nach Wiederaufnahme der Rücknahme wird den Anlegern der dann gültige Rückgabepreis ausgezahlt, der unter Umständen niedriger ist, als vor der Rücknahmeaussetzung. Es waren am Ende des Berichtszeitraumes keine Immobilienfonds im Bestand bei denen die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt ist.

Bonitäts- und Adressenausfallrisiken

Bonitäts- und Adressenausfallrisiken können sich insbesondere bei den Anlagen in Renten und den gehaltenen Zertifikaten stellen. Insgesamt erachten wir das Risiko für eher gering. Unternehmensanleihen aus Schwellenländern unterliegen grundsätzlich einem erhöhten Ausfallrisiko. Die von uns ausgewählten Zielfonds achten bei ihrer Allokationsentscheidung allerdings auf eine gute Bonität der Schuldner. Zudem wird das Risiko insgesamt durch Mischungseffekte auf der Ebene der Zielfonds und auf der Ebene des Strategiefonds Sachwerte Global deutlich reduziert. Die gehaltenen Zertifikate sind besichert, so dass kein maßgebliches Risiko bezüglich des Ausfalls der Emittenten besteht.

4. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Gegebenenfalls im Berichtszeitraum für das Investmentvermögen eingetretene wesentliche Ereignisse sind im Anhang bei den Angaben zu den wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB angegeben.

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)

für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

EUR
I. Erträge
1. Erträge aus Investmentanteilen 172.388,82
2. Sonstige Erträge 6.968,49
davon Bestandsprovisionen 6.968,49
Summe der Erträge 179.357,31
II. Aufwendungen
1. Zinsen aus Kreditaufnahmen -25,72
2. Verwaltungsvergütung -371.123,60
3. Verwahrstellenvergütung -12.045,42
4. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -16.641,47
5. Sonstige Aufwendungen -18.726,07
davon Fremde Depotgebühren -3.295,28
davon Kosten für Steuer- und Rechtsberatung -6.936,58
davon Verwahrentgelt -7.672,42
Summe der Aufwendungen -418.562,28
III. Ordentlicher Nettoertrag -239.204,97
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne 1.696.903,97
2. Realisierte Verluste -678.235,78
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften 1.018.668,19
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 779.463,22
1. Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne 900.083,24
2. Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste -67.366,63
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 832.716,61
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 1.612.179,83

Entwicklung des Sondervermögens

EUR
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres 22.282.333,18
1. Ausschüttung für das Vorjahr 0,00
2. Mittelzu-/​abfluss (netto) 2.259.440,47
a) Mittelzuflüsse aus Anteilsschein-Verkäufen 2.459.350,47
b) Mittelabflüsse aus Anteilsschein-Rücknahmen -199.910,00
3. Ertragsausgleich /​ Aufwandsausgleich -71.700,27
4. Ergebnis des Geschäftsjahres 1.612.179,83
davon Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne 900.083,24
davon Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste -67.366,63
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres 26.082.253,21

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Wiederanlage

insgesamt je Anteil
EUR EUR
I. Für die Wiederanlage verfügbar
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 779.463,22 4,029
II. Wiederanlage 779.463,22 4,029

Vergleichende Übersicht mit den letzten Geschäftsjahren

Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres Anteilswert
31.12.2021 EUR 26.082.253,21 EUR 134,83
31.12.2020 EUR 22.282.333,18 EUR 126,35
31.12.2019 EUR 21.369.723,07 EUR 122,57
31.12.2018 EUR 17.868.890,55 EUR 111,19

Vermögensübersicht zum 31. Dezember 2021

Wirtschaftliche Gewichtung Geographische Gewichtung
Die Angabe der wirtschaftlichen und geographischen Gewichtung entfällt, sofern nicht angegeben.
Durch Rundungen bei der Berechnung des Prozentanteils am Nettoinventarwert können geringe Rundungsdifferenzen entstanden sein.
I. Vermögensgegenstände 100,16 % 100,16 %
1. Aktien Industrielle Produktion inc. Bauindustrie 0,00 % Schweiz 0,00 %
gesamt 0,00 % gesamt 0,00 %
2. sonstige Wertpapiere Indexzertifikate auf Fonds 11,53 % Luxemburg 9,43 %
Indexzertifikate auf Edelmetalle /​-Indizes 5,13 % Jersey 5,13 %
Frankreich 2,10 %
gesamt 16,67 % gesamt 16,67 %
3. Wertpapier-Investmentanteile 65,54 % 65,54 %
4. Immobilien-Investmentanteile 11,70 % 11,70 %
5. Bankguthaben/​Geldmarktfonds 6,23 % 6,23 %
6. sonstige Vermögensgegenstände 0,03 % 0,03 %
II. Verbindlichkeiten -0,16 % -0,16 %
III. Fondsvermögen 100,00 % 100,00 %

Vermögensaufstellung im Detail

Käufe /​ Zugänge % des
Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Bestand Verkäufe /​ Abgänge Kurs Kurswert Fonds-
ISIN /​ VWG bzw. Währung 31.12.2021 im Berichtszeitraum in Währung in EUR vermögens
Wertpapiervermögen 24.490.693,18 93,90
Börsengehandelte Wertpapiere 4.346.613,94 16,67
Zertifikate
ETFS Metal INDEX-ZTF Gold Unze 999.9 o.E. STK 8.750 0 EUR 152,9700 1.338.487,50 5,13
DE000A1DCTL3 0
Guardian Segur INDEX-ZTF RP Immobilienanlagen STK 1.760 250 EUR 1.397,7600 2.460.057,60 9,43
XS1489809266 0
SG Options EU INDEX-ZTF 30.06.2027 USD 1.000.000 0 USD 61,9400 548.068,84 2,10
XS0356365527 0
Nichtnotierte Wertpapiere 1,55 0,00
Aktien
Resaphene Suisse AG STK 15.450 0 EUR 0,0001 1,55 0,00
CH0367465439 0
Investmentanteile 17.093.357,69 65,54
KVG-eigene Investmentanteile
RP Global Absolute Return Bond Inhaber-Anteile STK 12.500 5.000 EUR 126,8600 1.585.750,00 6,08
DE000A0MS7N7 /​ 1,00 % 0
Gruppenfremde Investmentanteile
AI Leaders Inhaber-Anteile C STK 4.500 1.500 EUR 171,7400 772.830,00 2,96
DE000A2PF0M4 /​ 1,10 % 4.500
CIM Dividend Income Fund Registered Shares B USD STK 1.000.000 1.000.000 USD 2,1000 1.858.149,80 7,12
IE00BYXW4535 /​ 1,25 % 0
FAM Prämienstrategie FCP Act. au Port. I EUR Dis. STK 500 0 EUR 1.008,4000 504.200,00 1,93
LU2012959396 /​ 1,50 % 0
FAM Renten Spezial Inhaber-Anteile I STK 8.000 5.500 EUR 117,3400 938.720,00 3,60
DE000A14N878 /​ 0,60 % 0
Invescom3 At1 Cap B STK 50.000 50.000 EUR 20,2520 1.012.600,00 3,88
IE00BFZPF439 /​ 0,39 % 0
iSh.ST.Eur.600 Utilit.U.ETF DE Inhaber-Anlageaktie STK 25.000 25.000 EUR 40,5350 1.013.375,00 3,89
DE000A0Q4R02 /​ 0,45 % 0
iShs Core FTSE 100 UCITS ETF Registered Shares o.N STK 150.000 120.000 EUR 8,5990 1.289.850,00 4,95
IE0005042456 /​ 0,07 % 0
Jan.Hend.Hor.-JHH P.Eur.Pr.Eq. Actions Nom. STK 24.000 4.000 EUR 82,7300 1.985.520,00 7,61
LU0196034317 /​ 1,00 % 0
L&G-L&G Ecommerce Logistics Registered Part.Shares STK 65.000 45.000 EUR 15,1140 982.410,00 3,77
IE00BF0M6N54 /​ 0,49 % 0
L&G-L&G R.Gbl Robot.Autom.UETF Registered Shares STK 40.000 0 EUR 24,7500 990.000,00 3,80
IE00BMW3QX54 /​ 0,80 % 20.000
SQUAD-European Convictions Actions au Porteur I STK 7.500 0 EUR 334,7300 2.510.475,00 9,63
LU1659686460 /​ 1,50 % 0
Top Global Brands Inhaber-Anteile C STK 5.000 0 EUR 73,2500 366.250,00 1,40
DE000A2PEMK8 /​ 1,05 % 0
Vontobel-Em.Markets Corp.Bond Actions Nom. I USD STK 8.000 8.000 USD 181,2800 1.283.227,89 4,92
LU1305089796 /​ 0,55 % 0
Anteile an Immobilien-Sondervermögen 3.050.720,00 11,70
Gruppenfremde Immobilienfondsanteile
Catella European Residential Inhaber-Anteile STK 50.000 0 EUR 16,1300 806.500,00 3,09
DE000A0M98N2 /​ 0,60 % 0
LLB Semper Real Estate Inhaber Anteile VT A o.N. STK 9.000 0 EUR 188,7800 1.699.020,00 6,51
AT0000A0B5Z9 /​ 0,95 % 0
WERTGRUND WohnSelect D Inhaber-Anteile STK 5.000 0 EUR 109,0400 545.200,00 2,09
DE000A1CUAY0 /​ 1,10 % 0
Käufe /​ Zugänge % des
Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Bestand Verkäufe /​ Abgänge Kurs Kurswert Fonds-
ISIN /​ VWG bzw. Währung 31.12.2021 im Berichtszeitraum in Währung in EUR vermögens
Andere Vermögensgegenstände
Bankguthaben 1.625.507,42 6,23
EUR-Guthaben bei:
Verwahrstelle EUR 1.625.507,42 1.625.507,42 6,23
Sonstige Vermögensgegenstände 8.460,14 0,03
Ausschüttungsansprüche aus Anteilen an Investmentvermögen EUR 8.460,14 8.460,14 0,03
Sonstige Verbindlichkeiten -42.407,53 -0,16
Rückstellungen aus Kostenabgrenzung EUR -42.407,53 -42.407,53 -0,16
Fondsvermögen EUR 26.082.253,21 100,00
Anteilswert EUR 134,83
Umlaufende Anteile STK 193.452

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Gattungsbezeichnung Stück, Anteile Käufe Verkäufe
ISIN /​ VWG bzw. Währung Zugänge Abgänge
An organisierten Märkten zugelassene oder in diese einbezogene Wertpapiere
Zertifikate
AllgG Verbrief INDEX-ZTF Pradera Open-Ended Retail STK 0 1.250
XS0906517650
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
AIS-Amundi MSCI EM LAT.AMERICA Namens-Anteile STK 0 112.500
LU1681045024 /​ 0,20 %
Deka STOXX Eu.Str.Val.20 U.ETF Inhaber-Anteile ETF STK 25.000 25.000
DE000ETFL045 /​ 0,65 %
Invescomi Ms Us Ene STK 15.000 15.000
IE00B8CJW150 /​ 0,50 %
iShsII-Global Water UCITS ETF Registered Shares STK 0 10.000
IE00B1TXK627 /​ 0,65 %
iShsII-UK Property UCITS ETF Registered Shs GBP STK 100.000 100.000
IE00B1TXLS18 /​ 0,40 %
iShsIV-Digitalisation U.ETF Registered Shares USD STK 0 75.000
IE00BYZK4883 /​ 0,40 %
iShsIV-Edge MSCI Eu.Va.F.U.ETF Registered Shares STK 50.000 50.000
IE00BQN1K901 /​ 0,25 %
MainFir.-Em.Mark.Cred.Opp.Fd. Namens-Anteile STK 8.000 8.000
LU1061984545 /​ 1,10 %
MUL-Lyx.MSCI Turkey UCITS ETF Act. au Port. EUR STK 25.000 25.000
LU1900067601 /​ 0,45 %
Pinebr.Gl-Asia ex J.S.C.Eq.Fd. Registered Shares STK 0 1.500
IE0003895277 /​ 1,00 %
TAMAC Qilin-China Champions. Actions Nom. STK 500 500
LU1814257413 /​ 1,04 %
Xtr.(IE)-MSCI Wrld Con.Staples Registered Shares STK 0 20.000
IE00BM67HN09 /​ 0,10 %

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Derivate

Gattungsbezeichnung Volumen in 1.000
Terminkontrakte
Wertpapier-Terminkontrakte
Devisenterminkontrakte (Verkauf)
Verkauf von Devisen auf Termin
DTG GBP/​EUR VERFALL 08.12.2021 Kreissparkasse Köln EUR 55
Optionsrechte
Optionsrechte auf Aktienindex Derivate
Optionsrechte auf Aktienindizes
Gekaufte Verkaufoptionen (Put)
Put SX5E 4000 15.10.2021 XEUR EUR 8.000
Put SX5E 4000 20.08.2021 XEUR EUR 2.400

Anhang zum geprüften Jahresbericht per 31. Dezember 2021

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Wertpapiere und Derivate, die zum Handel an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in den regulierten Markt oder Freiverkehr einer Börse einbezogen sind, werden, sofern vorhanden, grundsätzlich mit handelbaren Kursen bewertet.

Die Bewertung von verzinslichen Wertpapieren, rentenähnlichen Genussscheinen und Zertifikaten, welche nicht an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt notiert oder gehandelt werden oder deren Börsenkurs den tatsächlichen Marktwert nicht angemessen widerspiegelt, werden mittels externer Modellkurse, z.B. Broker Quotes, bewertet. In begründeten Ausnahmefällen werden interne Modellkurse verwendet, die auf einer anerkannten und geeigneten Methodik beruhen.

Sonstige Wertpapiere und Derivate, für die keine handelbaren Börsenkurse vorliegen, werden nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten bewertet.

Anteile an Investmentvermögen werden mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis bewertet, sofern keine anderen Angaben unterhalb der Vermögensaufstellung erfolgen.

Bankguthaben werden zum Nennwert zuzüglich aufgelaufener Zinsen bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert und Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Vermögensaufstellung

Die Anzahl der umlaufenden Anteile zum Ende des Berichtszeitraumes und der Anteilswert sind unterhalb der Vermögensaufstellung angegeben.

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/​Marktsätze bewertet:

Inländische Vermögenswerte Kurse per 29. Dezember 2021
Alle anderen Vermögenswerte Kurse per 29. Dezember 2021
Devisen Kurse per 30. Dezember 2021

Auf von der Fondswährung abweichend lautende Vermögensgegenstände werden zu dem unter Zugrundelegung des Morning-Fixings der Reuters AG um 10.00 Uhr ermittelten Devisenkurses der Währung in EUR taggleich umgerechnet.

US-Dollar 1 EUR = USD 1,130150

Kapitalmaßnahmen:

Alle Umsätze, die aus Kapitalmaßnahmen hervorgehen (technische Umsätze), werden als Zu- oder Abgang ausgewiesen.

Erläuterungen zur Ertrags- und Aufwandsrechnung

Die Aufgliederung wesentlicher sonstiger Erträge und sonstiger Aufwendungen erfolgt im Rahmen der Ertrags- und Aufwandsrechnung.

Die Ermittlung der Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne und Verluste erfolgt dadurch, dass in jedem Geschäftsjahr die in den Anteilspreis einfließenden Wertansätze der Vermögensgegenstände mit den jeweiligen historischen Anschaffungskosten verglichen werden, die Höhe der positiven Differenzen in die Summe der nicht realisierten Gewinne einfließen, die Höhe der negativen Differenzen in die Summe der nicht realisierten Verluste einfließen und aus dem Vergleich der Summenpositionen zum Ende des Geschäftsjahres mit den Summenpositionen zum Anfang des Geschäftsjahres die Nettoveränderungen ermittelt werden.

Die in den sonstigen Aufwendungen ausgewiesenen Kosten der Rechtsberatung betreffen die Durchsetzung von Rechtsansprüchen bei Rückforderungen von Quellensteuern. Aufgrund der Rechtssprechung über rückforderbare Steuern (Fokus-Bank-Anträge /​ Aberdeen-Claims) beauftragte die Gesellschaft externe Dienstleister mit der Begleitung der Antragstellung im jeweiligen Quellenland.

Angaben und Informationen zum Risikoprofil gem. § 300 KAGB

Angaben zu schwer liquidierbaren Vermögensgegenständen gem. § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB:

 

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für die besondere Regeln gelten: 0 %

 

Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB:

Im Berichtszeitraum wurden keine Änderungen im Liquiditätsmanagement vorgenommen.

Angaben zum aktuellen Risikoprofil gem. § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB:

 

Die Wertentwicklung des Investmentvermögens wird insbesondere von den nachfolgend genannten Risiken beeinflusst.

 

Zum Berichtsstichtag wurden diese Risiken wie aufgeführt bewertet:
a) Marktpreisrisiko
DV01: -854,79 EUR
Definition: Die Zinssensitivität DV01 ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem parallelen Zinsshift aller Zinskurven um plus einen Basispunkt. Einbezogen sind auch Renten-Zielfonds.
CS01: -1.275,91 EUR
Definition: Die Spreadsensitivität CS01 ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem parallelen Spread-Shift aller Credit-Spread-Kurven um plus einen Basispunkt.
Net Equity Delta: 221.825,14 EUR
Definition: Die Sensitivität Net Equity Delta ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem Aktienkursshift aller Aktien um plus ein Prozent. Einbezogen sind auch Zielfonds (ohne Renten-Zielfonds).
Net FX Delta: 39.740,73 EUR
Definition: Die Sensitivität Net FX Delta ist die Marktwertveränderung des Investmentvermögens bei einem Wechselkursshift aller FX-Positionen um plus ein Prozent.
Das gesetzliche Limit für das Marktpreisrisiko (200%) wurde im Berichtszeitraum nicht überschritten.

 

b) Kontrahentenrisiko

 

Die Angaben zu einem am Berichtsstichtag eventuell bestehenden Kontrahentenrisiko aus OTC-Derivaten sind im Abschnitt zu den Angaben nach der DerivateV aufgeführt.

 

c) Liquiditätsrisiko

 

Prozentualer Anteil des Investmentvermögens, der innerhalb folgender Zeitspannen marktschonend und zu fairen Marktpreisen liquidiert werden kann:

 

– bis zu einem Tag 77,21 %
– 2 bis 7 Tage 11,58 %
– 8 bis 30 Tage 0,00 %
– 31 bis 90 Tage 0,00 %
– 91 bis 180 Tage 0,00 %
– 181 bis 365 Tage 0,00 %
– mehr als 365 Tage 11,21 %

 

d) Risikomanagementsysteme

Das Risikomanagement wird auf der Basis interner Grundsätze durchgeführt. Diese beschreiben die grundlegenden Controllingprozesse wie die Identifikation, Erfassung, Messung und Steuerung der Risiken. Darüber hinaus beinhalten sie alle aufsichtsrechtlichen Vorgaben und berücksichtigen individuelle Besonderheiten.

Die Risikocontrolling-Funktion ist dauerhaft eingerichtet und von den operativen Bereichen hierarchisch und funktionell unabhängig. Diese Funktionstrennung ist bis einschließlich zur Ebene der Geschäftsleitung der Gesellschaft sichergestellt. Die Risiko-Controller haben Zugang zu den für sie relevanten Informationen und die notwendige Autorität, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Risikocontrolling-Funktion selbst wird von der internen Revision geprüft.

Das Risikomanagementsystem umfasst für die Investmentvermögen die bewertungstägliche Messung des Markt-, Liquiditäts- und Adressenausfallrisikos sowie die Ermittlung des Leverages. Darüber hinaus überwacht die Risikocontrolling-Funktion die operationellen Risiken.

Die Marktrisikomessung quantifiziert das Verlustrisiko aufgrund ungünstiger Marktentwicklungen. Die Messung erfolgt anhand des Value-at-Risk, der auf Basis des Historische-Simulation-Ansatzes berechnet wird (s. hierzu weiter unten den Abschnitt Angaben nach der Derivateverordnung).

Bei der Liquiditätsrisikomessung wird die Liquidität aller Positionen auf Basis von Handels- und Stammdateninformationen individuell gemessen. Die berechnete Liquidität wird dem individuellen Liquiditätsbedarf des Investmentvermögens gegenübergestellt.

Das Adressenausfallrisiko setzt sich aus Emittenten- und Kontrahentenrisiken zusammen. Das Emittentenrisiko beschreibt die Gefahr einer Bonitätsverschlechterung eines Emittenten bis hin zum Ausfall. Das Kontrahentenrisiko besteht darin, dass ein Vertragspartner seine Verpflichtungen bei der Abwicklung eines Geschäfts eventuell nicht erfüllt. Zur Messung des Adressenausfallrisikos werden die Bonitäten intern beurteilt. Dabei können externe Bonitätsbeurteilungen unterstützen.

Unter operationellen Risiken wird die Gefahr von Verlusten verstanden, welche infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen, Systemen bzw. als Folge von externen Ereignissen eintreten. Diese Definition schließt die jeweiligen Rechtsrisiken ein. Das Risikomanagement der operationellen Risiken erfolgt auf Ebene der Gesellschaft. Mögliche Interdependenzen zwischen der Ebene der Gesellschaft und der Investmentvermögen werden dabei berücksichtigt.

Stresstests und Szenarioanalysen sowie periodische Rückvergleiche (Backtesting) sind ebenfalls Bestandteil des Risikomanagementsystems. Die Stresstests unterstützen dabei, die mit den einzelnen Anlagepositionen des Investmentvermögens verbundenen Risiken sowie deren jeweilige Wirkung auf das Gesamtrisikoprofil zu erfassen, zu messen, zu steuern und zu überwachen. Das Backtesting wird zur Gütemessung des Risikomessmodells genutzt.

Angaben zu Änderungen des maximalen Leverages gem. § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB:

Im Berichtszeitraum wurden keine Änderungen des maximalen Umfangs des Leverages vorgenommen.

 

Angaben zur Gesamthöhe des Leverages gem. § 300 Abs. 2 Nr. 2 KAGB:

Im Berichtszeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 betrug die Gesamthöhe des Leverage:

 

Erwartetes Höchstmaß des Leverage nach Brutto-Methode: 2,00
Durchschnittlicher Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 0,96
Maximaler Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 1,08
Minimaler Umfang des Leverage nach Brutto-Methode: 0,87
Erwartetes Höchstmaß des Leverage nach Commitment-Methode: 2,00
Durchschnittlicher Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 0,96
Maximaler Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 1,08
Minimaler Umfang des Leverage nach Commitment-Methode: 0,87

Leverage bezeichnet jede Methode, mit der die Gesellschaft den Investitionsgrad des Fonds erhöht. Für die Angabe des Umfangs des Leverage wird das Anlagevolumen (einschl. des anzurechnenden Wertes der Derivate) auf die Höhe des Fondsvermögens bezogen. Bei Ermittlung des Umfangs des Leverage nach der Commitmentmethode werden getätigte Absicherungsgeschäfte bei Erfüllung gewisser Bedingungen verrechnet bzw. angerechnet. Bei Anwendung der Bruttomethode werden Derivate unabhängig vom Vorzeichen hingegen addiert (Brutto-Anrechnung). Der Umfang des Leverage nach der Bruttomethode ist mithin kein Indikator über den Risikogehalt des Investmentvermögens.

Angaben nach der Derivateverordnung

Die Auslastung der Obergrenze für das Marktrisikopotenzial wurde für dieses Sondervermögen gemäß der Derivateverordnung nach dem qualifizierten Ansatz anhand eines Vergleichsvermögens ermittelt.

 

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens:
MSCI World Perf LC (USD) 50,00 %
Goldman Sachs Commodity Index (TR) 50,00 %

 

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko:

 

Kleinster potenzieller Risikobetrag 1,174896 %
Größter potenzieller Risikobetrag 11,979471 %
Durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag 4,304248 %

 

Unter dem potenziellen Risikobetrag für das Marktrisiko im Sinne des qualifizierten Ansatzes der Derivateverordnung versteht man das Risiko, das sich aus einer statistisch sehr ungünstigen Entwicklung von Marktparametern für das Investmentvermögen ergibt. Die Messung erfolgt anhand des Value-at-Risk (VaR), d. h. dem potenziellen Verlust, der innerhalb eines gegebenen Zeitraums mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Die Risikokennzahlen wurden für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 auf der Basis des Historische-Simulation-Ansatzes mit den Parametern 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer unter Verwendung eines effektiven, historischen Beobachtungszeitraums von einem Jahr berechnet. Der potenzielle Marktrisikobetrag des Investmentvermögens ist limitiert auf das Zweifache des potenziellen Marktrisikobetrags des derivatefreien Vergleichsvermögens.

 

Angaben zu Derivaten und Wertpapier-Finanzierungsgeschäften gem. § 37 Abs. 1 und 2 DerivateV:
Die Angaben gem. § 37 Abs. 1 DerivateV entfallen, da zum Geschäftsjahresende keine entsprechenden Geschäfte offen waren.
Die Angaben gem. § 37 Abs. 2 DerivateV entfallen, da im Berichtszeitraum keine Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte getätigt wurden.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Gesamtkostenquote (synthetisch) 2,39 %

 

Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio TER) drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten, Zinsen aus Kreditaufnahme und etwaiger erfolgsabhängiger Vergütung) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus. Der Aufwandsausgleich für die angefallenen Kosten wird nicht berücksichtigt. Da das Sondervermögen mehr als 10% seiner Vermögenswerte in andere Investmentvermögen („Zielfonds“) anlegen kann, fallen im Zusammenhang mit den Zielfonds weitere Kosten an, die bei der Ermittlung der TER anteilig berücksichtigt werden. Die Berechnungsweise entspricht der gemäß der CESR Guideline 10-674 in Verbindung mit der EU-Verordnung 583/​2010 empfohlenen Methode.

Die Beträge der Ausgabeaufschläge und Rücknahmeabschläge im Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen an Zielfonds betragen:

 

Ausgabeaufschläge 0,00 EUR
Rücknahmeabschläge 0,00 EUR

 

Die Verwaltungsvergütungssätze für die am Berichtstag im Bestand befindlichen Sondervermögen und die Sondervermögen, die im Berichtszeitraum ge- und verkauft wurden, sind in der Vermögensaufstellung bzw. der Auflistung der während des Berichtszeitraumes abgeschlossenen Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen, aufgeführt. Das Zeichen „+“ bedeutet, dass ggf. eine erfolgsabhängige Vergütung berechnet werden kann. Die Angaben zu den Vergütungssätzen wurden Wertpapierinformationssystemen wie WM Datenservice und anderen Wertpapierinformationsportalen wie Morning Star und Onvista entnommen.

 

Transaktionskosten 8.493,76 EUR
(Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände des Sondervermögens)

Anteile von Investmentfonds der WARBURG INVEST werden i.d.R. unter Einschaltung Dritter, d.h. von Banken, Finanzdienstleistern, Maklern und anderen befugten dritten Personen erworben. Der Zusammenarbeit mit diesen Dritten liegt zumeist eine vertragliche Vereinbarung zugrunde, die festlegt, dass die WARBURG INVEST den Dritten für die Vermittlung der Fondsanteile eine bestandsabhängige Vergütung zahlt und den Dritten der Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise zusteht. Die bestandsabhängige Vergütung zahlt die WARBURG INVEST aus den ihr zustehenden Verwaltungsvergütungen, d.h. aus ihrem eigenen Vermögen.

Im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 erhielt die Kapitalverwaltungsgesellschaft WARBURG INVEST für das Sondervermögen keine Rückvergütung der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen.

Angaben zur SFTR Verordnung 2015/​2365

Die Angaben gem. SFTR Verordnung 2015/​2365 entfallen, da im Berichtszeitraum keine Geschäfte im Sinne dieser Verordnung getätigt wurden.

Angaben zu wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB

Wesentliche Änderungen der im Verkaufsprospekt aufgeführten Informationen in der Berichtsperiode ergaben sich gemäß nachfolgender Darstellung:

1. Gesellschaft keine Änderungen
2. Verwahrstelle keine Änderungen
3. Abschlussprüfer keine Änderungen
4. Allgemeine und Besondere Anlagebedingungen s.u.
5. Anlagestrategie und -ziel keine Änderungen
6. Anlagegrundsätze keine Änderungen
7. Risikoprofil s.u.
8. Kosten keine Änderungen
9. Auslagerungen keine Änderungen
10. Bewertungsverfahren keine Änderungen
11. Vereinbarungen, die die Verwahrstelle getroffen hat, um sich vertraglich von der Haftung gem. § 88 Abs. 4 KAGB freizustellen keine Änderungen
12. Sonstige Sachverhalte, die den AIF betreffen keine Änderungen

zu 4) Änderungen der Besonderen Anlagebedingungen mit Wirkung zum 4. Januar 2021: Die Änderungen umfassen die Angleichung der in § 2 Absatz 1 der BABen genannten investmentsteuerlichen Anlagegrenze an die neue, mit der BaFin abgestimmte Musterformulierung.

zu 7) Änderung des Verkaufsprospektes mit Wirkung zum 1. Juni 2021: Die Änderungen betreffen die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investitonsprozess.

Hinweis an die Anleger

Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Anzahl Mitarbeiter: 32 (inkl. Geschäftsleiter) Stand: 31.12.2021
Geschäftsjahr: 01.01.2021 – 31.12.2021 EUR EUR EUR
Fixe Vergütung Variable Vergütung Gesamt Vergütung*
Gesamtsumme der gezahlten Mitarbeitervergütung im abgelaufenen Geschäftsjahr 3.486.700,31 810.000,00 4.296.700,31
Vergütungen an Geschäftsleiter, Risikoträger, Mitarbeiter mit Kontrollfunktion und Mitarbeiter in derselben Einkommensstufe 3.092.809,99
davon Geschäftsleiter 821.728,80
davon andere Risikoträger 532.761,56
davon Mitarbeiter mit Kontrollfunktion 364.021,78
davon Mitarbeiter mit gleicher Einkommensstufe 1.374.297,85

*Von den Investmentvermögen wurden keine direkten Zahlungen an Mitarbeiter geleistet.

 

 

 

 

 

 

 

Vergütungsgrundsätze der Gesellschaft

WARBURG INVEST unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems. Die detaillierte Ausgestaltung hat die WARBURG INVEST in Vergütungsgrundsätzen geregelt, deren Ziel es ist, eine nachhaltige Vergütungssystematik unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken sicherzustellen.

WARBURG INVEST Kapitalverwaltungsgesellschaft ist von der Größenordnung eine kleinere Kapitalverwaltungsgesellschaft und weist hinsichtlich der internen Organisation sowie der Art und des Umfangs der verwalteten Investmentvermögen und getätigten Wertpapiergeschäfte eine geringe Komplexität auf. Die Einschätzung der geringen Komplexität im Bereich der internen Organisation beruht auf dem Sachverhalt, das WARBURG INVEST eine klassische interne Organisationsstruktur einer Kapitalverwaltungsgesellschaft aufweist mit den beiden Hauptfunktionen Portfoliomanagement und Risikocontrolling. In Bezug auf die verwalteten Investmentvermögen und die getätigten Wertpapiergeschäfte ist eine geringe Komplexität der WARBURG INVEST gegeben, weil es sich in der weit überwiegenden Anzahl der verwalteten Investmentvermögen um OGAW oder um Spezial – AIF mit festen Anlagebedingungen handelt, deren Anlagebedingungen sich stark an die Rahmenbedingungen zu OGAW anlehnen. Sowohl die vorgenannten Typen von Investmentvermögen als auch die anderen Typen (Gemischte Investmentvermögen, Sonstige Investmentvermögen) sowie die Finanzportfolioverwaltungsmandate investieren dabei in klassische Vermögensgegenstände und damit aktuell nicht in Vermögensgegenstände mit nennenswerter komplexer Struktur.

Die Vergütungsgrundsätze gelten für alle Mitarbeiter und Geschäftsführer der Gesellschaft. Durch das Vergütungssystem sollen keine Anreize geschaffen werden, übermäßige Risiken auf Ebene der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate oder auf Gesellschaftsebene einzugehen. Vielmehr soll eine Kontrollierbarkeit der operationalen Risikokomponenten verbunden mit festgelegten Zuständigkeiten erreicht werden.

Die Geschäftsführung der WARBURG INVEST legt die allgemeinen Grundsätze der Vergütungspolitik fest, überprüft diese regelmäßig und ist für deren Umsetzung sowie gegebenenfalls notwendige Anpassungen verantwortlich. Der Aufsichtsrat der WARBURG INVEST beaufsichtigt die Geschäftsführung bei der Umsetzung und stellt sicher, dass die Vergütungsgrundsätze mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar sind. Weiterhin stellt der Aufsichtsrat sicher, dass bei der Gestaltung und der Umsetzung der Vergütungsgrundsätze und -praxis die Corporate-Governance-Grundsätze und -strukturen der WARBURG INVEST eingehalten werden.

 

 

Angaben zur Höhe der Vergütung

Ein Teil der Mitarbeiter der WARBURG INVEST erhält eine Vergütung in entsprechender Anwendung des Gehaltstarifvertrags für das private Bankgewerbe. Alle anderen Mitarbeiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte feste Vergütung. Neben der festen Vergütung können Mitarbeitern variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden. Diese werden von der Geschäftsführung nach Ermessen festgelegt.

Die Vergütungen von Geschäftsleitern der WARBURG INVEST richten sich nach den jeweils geltenden vertraglichen Vereinbarungen. Die Geschäftsleiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte fixe Vergütung, außerdem können ihnen variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden, die nach Ermessen vom Aufsichtsrat festgelegt werden.

Der Gewährung einer erfolgsabhängigen Vergütung liegt insgesamt eine Bewertung sowohl der Leistung des betreffenden Mitarbeiters, seiner Abteilung als auch des Gesamtergebnisses der Gesellschaft zugrunde. Bei der Bewertung der individuellen Leistung werden finanzielle wie auch nicht finanzielle Kriterien berücksichtigt. Variable Vergütungselemente sind nicht an die Wertentwicklung der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate gekoppelt. Die Auszahlung der variablen Vergütung erfolgt unter Anwendung des Proportionalitätsgrundsatzes ausschließlich monetär und nicht verzögert. Grundsätzlich beträgt die variable Vergütung nicht mehr als 40 % der fixen Vergütung für einen Mitarbeiter.

Vergütungsbericht und jährliche Überprüfung der Vergütungspolitik

Die Geschäftsführung erstellt jährlich einen Vergütungsbericht in Zusammenarbeit mit dem Personalbereich, dem Leiter des Risiko Controllings und dem Chief Compliance Officer. Auf Basis des Vergütungsberichtes überprüft der Aufsichtsrat jährlich die Umsetzung und ggf. Aktualisierung der Vergütungsgrundsätze. Besonderes Augenmerk legt der Aufsichtsrat dabei auf die Einhaltung eines angemessenen Verhältnisses zwischen dem Anteil der festen Vergütung und dem flexiblen Anteil.

Zusätzlich führt die Interne Revision der Gesellschaft eine unabhängige Prüfung der Gestaltung, der Umsetzung und der Wirkungen der Vergütungsgrundsätze der WARBURG INVEST durch.

Im Rahmen der Überprüfung der Vergütungspolitik ergaben sich keine Abweichungen von den festgelegten Vergütungsgrundsätzen.

Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik

Es haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall (Portfoliomanagement)

Die WARBURG INVEST zahlt keine direkten Vergütungen aus dem Sondervermögen an Mitarbeiter des Auslagerungsunternehmens. Da das Auslagerungsunternehmen, die RP Rheinische Portfoliomanagement GmbH, Köln, mangels gesetzlicher Verpflichtung keine Vergütungsangaben veröffentlicht hat, entfallen Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall.

 

 

Hamburg, den 21. Juni 2022

WARBURG INVEST
KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH

Die Geschäftsführung

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens Strategiefonds Sachwerte Global – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2021, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHsind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Investmentvermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHzu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Der Aufsichtsratder WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHzur Aufstellung des Jahresberichts des Sondervermögens.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHabzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHbei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHaufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBHnicht fortgeführt wird.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresberichts einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

 

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 22. Juni 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

Dr. Zemke Butte
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Ferdinandstraße 75 • 20095 Hamburg • Tel. +49 40 3282 – 5100

Internet: www.warburg-fonds.com • E-Mail: info@warburg-invest.com

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